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Autor: admin (Seite 2 von 3)

Digitale Souveränität. -Wir müssen reden.

Schon wieder so ein bundesamtlicher anbiedernder Hippster-Begriff im Gusto Ich weiß nicht, was soll es bedeuten 5.0 oder geht es vielleicht doch um mehr? Ist Digitale Souveränität nicht wieder nur so ein globales Thema, das mich nicht berührt? Und wo zur Hölle bleib’ eigentlich Ich? Als Privatperson? -Immerhin ist dies ja ein Blog. Das darf und soll persönlich werden! Schauen wir also mal, wie uns die Souveränität auf den Leib rückt.

Kleinstcomputer: Raspberry pi. Der eigene kleine Homeserver ist wirklich nur ein paar Klicks entfernt.

Die Phrase “Digitale Souveränität” taucht in den Medien hier und da immer mal wieder auf. Es klingt ein wenig wie ein ferner, aufklärerischer Hilferuf…nach Kant, Selbstbestimmung und Mündigkeit der einzelnen Person. – Doch durchforstet man die News hierzu, liest sich der Info-Reigen wie eine einzige Forderung wirtschaftlicher Gremien und Konglomerate. Aus deren Perspektiven geht es um ihre jeweilig ökonomische Agenda. Besorgt um ihre digitale Datensicherheit verweisen sie darauf, dass der Großteil ihrer Datenverarbeitungsstruktur outgesourced ist und somit nicht mehr in ihrer Hand: deutsche Unternehmen fürchten um ihre digitale Souveränität (Tagesspiegel). Google und co., die für die digitale Dominanz eines ganzes Wirtschaftszweiges stehen, hätten auf diese Weise die gesamte Volkswirtschaft als Geisel genommen. Global operierende IT-Unternehmen seien dabei viel dynamischer, agiler und potenter als die kleinen EU-Staaten und ihre jeweiligen Volkswirtschaften. Der Ball geht somit in die Spielecke der Politik.

Sie soll es richten. Die Rahmenbedingungen und Spielregeln ändern. Die Wirtschaft habe weder Ressourcen noch Willen, um ihr Bedürfnis nach Datensicherheit selbst in die Hand zu nehmen. So kritisieren EU-RegierungschefInnen digitale Defizite und fordern eine Stärkung der digitalen Souveränität. Europas Abhängigkeit und Schwächen in punkto Digitalität träten in der mediatisierten Welt immer deutlicher zutage. Handlungsbedarf bestünde in künstlicher Intelligenz, dem Vorantreiben eigener Cloudlösungen und generell der Stärkung des digitalen Binnenmarktes; en gros bestünde der Handlungsbedarf in der Sicherung und selbstständigen Verwaltung kritischer Infrastrukturen. Souveränität wird in diesem Sinne als Verletzung der grundsätzlichen Unabhängigkeit von Staaten nach außen hin als auch der Selbstbestimmung in Fragen der eigenen Selbstgestaltung spürbar. Der Staat ist nicht mehr Herr im eigenen Haus, er ist strukturell unterwandert.

Persönliche Souveränität. Gibt es das?

Souveränität ist auf Augenhöhe zur Macht und duldet keine anderen Ansprüche ohne existentielle Konfrontation”

C. Surrey

Drops the sh*t out of the rain!

Autorevuenon 55mm f1.4 ©christiansurrey

Wenn du mal nicht weißt, was du tun sollst. Es gibt immer die Möglichkeit sein Objektiv mit Makro-Verlängerungen auszustatten und so die Naheinstellgrenze massiv zu verkleinern. Ziemlich erstaunlich, was man so im kleinen Beet im Hinterhof entdecken kann.

Auf diesen Foto habe ich Blätter von Schwertlilien im Garten zu Motiv gewählt und es im Anschluss schwarz-weiss bearbeitet. Da die Fotografie mit Makroringen und Makrofotografie im Allgemeinen sehr viel Licht benötigt, gilt der Tipp: Unkomplizierte Makrofotografie sollte immer bei bestem Tageslicht stattfinden. Dämmert es draußen schon, ist es schon zu spät für einen Makroschnappschuss.

Altglas! Und sonst nix.

Olympus Zuiko MC Auto-S 50mm f1.8 ©christiansurrey

Was mancherorts noch als Synonym für zu recyclendes Behältnis steht, ist für Fotografen in aller Regel eine Bezeichnung für Foto-Objektive aus der prä-digitalen Ära. Alte Linsen können mittels einfacher Adapter an modernen Digitalkameras genutzt werden. Die Linsen bleiben dabei ihren modernen Kollegen in punkto Abbildungsleistung oft dicht auf den Fersen, in punkto Charme und Bildstimmung übertreffen sie die meist bis zur Perfektion auskorrigierten Gläser neuerer Bauart zumeist. Dabei müssen sie nicht teuer sein. Günstige Linsen starten bei wenigen Euro, gute Exemplare bei wenigen Euro mehr. Diese Seite beschäfigt sich ausschließlich mit alten Linsen. -Altglas eben! Und sonst nix.

Sundown in Wuppertal

Meine Heimatstadt wird für gewöhnlich als hässlich und dreckig eingeschätzt. Und es stimmt; man muss immer ein wenig suchen. In Wuppertal vielleicht mehr als in anderen Städtchen. Aber wie so oft im Leben: Die Kleinigkeiten machen den Unterschied. So auch hier. Denn: wo die Sonne untergeht, geht sie auch immer auf. Sundown halt.

Shot with: Olympus Zuiko Auto-s 50mm

©christiansurrey

Welcome!

©christiansurrey

Dies ist meine Hompage mit meinem kreativen Output als Fotograf, Musiker, Videograf. Ab und an finden sich hier aber auch ein paar journalistische Gedanken zu Netzpolitik, IT, Pädagogik, aber auch Persönliches. Dies ist mein Take-on der digitalen Autonomie, raus aus dem Korsett von Social Media und hin zur Selbstbestimmung im Digitalen Raum. Don’t consume too much, just create.

Christian Surrey

Anregungen und Kritik gern via info(at)christiansurrey.de

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